Schnellanfrage

Die Seiser Alm im Sommer

Der Naturpark Schlern mit den beiden Türmen Santner und Euringer ist eines der Wahrzeichen Südtirols. Hier, wo der Schlern „wie eine vom Licht umflossene Gralsburg in den Orkus der Eisackschlucht schaut” (J. Rampold), schieben sich die Dolomiten am weitesten nach Westen vor – und wie dem mächtigen Fürsten wohl zusteht, ruht der Schlern auf einem mehrstufig errichteten Podest. An keinem anderen Ort in den Dolomiten kann man die Spuren vulkanischer Aktivität sehen wie am Fuße der Rosszähne.

Die Seiser Alm, das größte Hochplateau Europas, ist auch für seine Flora und Fauna bekannt. Im Frühling blühen hier Alpenglöckchen, Anemonen, Krokusse, Enziane, Orchideen, Steinröschen und Primeln. Was die Fauna hingegen betrifft, möchten wir hier nur an eine charakteristische Spezies erinnern: die Lerche mit ihrem schönen Gesang…

Kurzum ein Paradies für Ausflüge, Wanderungen und Spaziergänge. Und alles direkt vom Sport & Wellness Hotel Santner aus!

Leggenden

Der Mensch lebte bereits in der prähistorischen Ära auf dem Hochplateau des Schlerns. Einige Vasen, die in der Nähe des Burgstalls und auf den Hängen der Rosszähne gefunden worden sind, bezeugen das. Experten behaupten, dass es auf dem Hochplateau des Schlerns Kultplätze gegeben hat und Weidewirtschaft betrieben worden ist. In diesen längst vergangenen Zeiten sollen auch die alten ladinischen Legenden entstanden sein. In der Burgruine Hauenstein lebte im späten Mittelalter Oswald von Wolkenstein. Man nimmt an, dass der enorme Felsblock, auf dem die Burg damals errichtet worden ist, sich von der Nordwand der Santnerspitze (2.414 m) gelöst habe und in die Tiefe gestürzt sei.

Der Schlern ist auch ein beliebter Treffpunkt für Hexen aus der ganzen Welt, die auf ihrem Besen reitend auf das Hochplateau kommen. Jeden Abend um Mitternacht erzählt man sich auf dem höchsten Punkt des Hochplateaus, dem Monte Piz, Geschichten über die Feste, die sie gefeiert haben…. Aber Achtung, den Menschen ist es verboten daran teilzunehmen!